Fakultät Chemie

Aktuelle Publikationen, Fakultätsbroschüre, Fakultätstermine,
Wie sehen Studierende ihr Chemiestudium, GDCh - Kolloquium

Aktuelle Publikationen

von Janis V. Musso, Mathis J. Benedikter, Dongren Wang, Wolfgang Frey, Hagen J. Altmann, and Michael R. Buchmeiser

Chem. Eur. J. 2020, 26, 8709 – 8713
DOI: 10.1002/chem.202000840

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Michael R. Buchmeiser
Institut für Polymerchemie
Universität Stuttgart

von Roman Schowner, Iris Elser, Mathis Benedikter, Mohasin Momin, Wolfgang Frey, Tanja Schneck, Laura Stöhr, and Michael R. Buchmeiser

Angew. Chem. Int. Ed. 2020, 59, 951 – 958
International Edition: DOI: 10.1002/anie.201913322
German Edition: DOI: 10.1002/ange.201913322

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Michael R. Buchmeiser
Institut für Polymerchemie
Universität Stuttgart

von Clemens Richert, Dejana Jovanovic, Peter Tremmel, S., Pradeep Pallan und Martin Egli

Angew. Chem. Int. Ed.
DOI: 10.1002/anie.202008665

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Clemens Richert
Institut für Organische Chemie
Universität Stuttgart

 

Im Zuge der Evolution von höheren Organismen wie Säugetieren kommt es häufig zu Genduplikationen. Die dabei entstehenden „Zwillingsgene“ haben zwar eine sehr ähnliche Erbsubstanz, sind aber voneinander unabhängig und können sich deshalb auf bestimmte Aufgaben spezialisieren. Ein Beispiel hierfür ist die DNA-Methylierung, eine chemische Abänderung an den Grundbausteinen der Erbsubstanz einer Zelle, die durch die Übertragung von Methylgruppen durch Enzyme (DNA-Methyltransferasen, DNMT) an bestimmte Stellen der DNA bewirkt wird. Zwei Ausprägungen dieser Enzyme in menschlichen Zellen, die aus einer Genduplikation hervorgegangen sind, sind die DNA-Methyltransferasen DNMT3A und DNMT3B.

Vor über 20 Jahren wurde entdeckt, dass DNMT3B essentiell für die DNA- Methylierung bestimmter Regionen im humanen Genom ist und eine zu geringe Aktivität von DNMT3B zum so genannten ICF Syndrom führt. Warum aber speziell DNMT3B für diese Aufgabe benötigt wird, und nicht zum Beispiel der Zwilling DNMT3A diese Aufgabe übernehmen kann, blieb bisher unbekannt.

In Kooperation mit Gruppen von der University of California und der University of North Carolina at Chapel Hill konnte das Team um Prof. Jeltsch nun die Struktur der DNMT3B im Komplex mit anderen DNA-Sequenzen aufklären und die Umsatzrate der DNA-Methylierung von DNMT3B und DNMT3A an Tausenden von DNA-Sequenzen messen. Dabei zeigte sich, dass DNMT3B aufgrund einer speziellen Proteinschleife besonders aktiv an seinen Zielsequenzen im humanen Genom ist, während DNMT3A an diesen Sequenzen nur schlecht arbeiten kann.

Autoren: Linfeng Gao, Max Emperle, Yiran Guo, Sara A. Grimm, Wendan Ren, Sabrina Adam, Hidetaka Uryu, Zhi-Min Zhang, Dongliang Chen, Jiekai Yin, Michael Dukatz, Hiwot Anteneh, Renata Z. Jurkowska, Jiuwei Lu, Yinsheng Wang, Pavel Bashtrykov, Paul A. Wade, Gang Greg Wang, Albert Jeltsch & Jikui Song
Nature Communications volume 11, Article number: 3355 (2020)

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Albert Jeltsch
Institut für Biochemie und Technische Biochemie, Abt. Biochemie
Universität Stuttgart

Dass es keiner Biomoleküle bedarf, um helikale Strukturen zu erzeugen und nachzuweisen, zeigen S. Bette, Th. Schleid, R. E. Dinnebier et al. in ihrem jüngst in der Angewandten Chemie erschienen Artikel.

Publikation von S. Bette, J. Stelzner, G. Eggert, Th. Schleid, G. Matve'eva, U. Kolb, R. E. Dinnebier
Angew. Chem. 132, 9525 (2020)
DOI: 10.1002/ange.202001609

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Thomas Schleid
Institut für Anorganische Chemie
Universität Stuttgart

von Avijit Maiti, Jessica Stubbe, Dr. Nicolás I. Neuman, Dr. Pankaj Kalita, Prakash Duari, Prof. Dr. Carola Schulzke, Prof. Dr. Vadapalli Chandrasekhar,
Prof. Dr. Biprajit Sarkar, Dr. Anukul Jana

Angew. Chem. Int. Ed. 2020, 59, 6729 –6734
DOI: 10.1002/anie.201915802

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Biprajit Sarkar
Institut für Anorganische Chemie
Universität Stuttgart

von Dr. Debdeep Mandal, Shubhadeep Chandra, Dr. Nicolás I. Neuman, Alok Mahata, Arighna Sarkar, Dr. Abhinanda Kundu, Dr. Srinivas Anga, Hemant Rawat, Prof. Dr. Carola Schulzke, Dr. Kaustubh R. Mote, Prof. Dr. Biprajit Sarkar,
Prof. Vadapalli Chandrasekhar, Dr. Anukul Jana

Chem. Eur. J.2020, 26, 5951 –5955
DOI: 10.1002/chem.202000276

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Biprajit Sarkar
Institut für Anorganische Chemie
Universität Stuttgart

von Yingya Yang, Jannik Brückmann, Dr. Wolfgang Frey, Prof. Dr. Sven Rau,
Dr. Michael Karnahl und Dr. Stefanie Tschierlei

Chem. Eur. J. 2020,
DOI 10.1002/chem.202001564

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Michael Karnahl
Institut für Organische Chemie
Universität Stuttgart

von Vincent Mauricio Kadiri, Claudio Bussi, Andrew W. Holle, Kwanghyo Son, Hyunah Kwon, Gisela Schütz, Maximiliano G. Gutierrez und Peer Fischer

Adv. Materials 2020, 202001114
DOI 10.1002/adma.202001114

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Peer Fischer
Institut für Physikalische Chemie
Universität Stuttgart

 

von Till Opatz, Joerg Senn-Bilfinger und Clemens Richert

Angew. Chem. Int. Ed. 2020
10.1002/ange.202004721

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Clemens Richert
Institut für Organische Chemie
Universität Stuttgart

 

Cyclopropenium Kationen sind aromatische Dreiringe und gehören neben Benzol zu den sog. Hückel-Aromaten. Im Gegensatz zum Benzol zählten diese Verbindungen lange Zeit zu den Laborkuriositäten und hatten keinerlei praktische Bedeutung. Erst in den letzten Jahren wurde ihr Potential als Organokatalysatoren erkannt. Polyelektrolyten mit Aminocyclopropenium-Untereinheiten sind vielversprechende Batteriematerialien. Bislang fehlte jedoch das niedermolekulare Bindeglied zwischen den Organokatalysatoren und den Polyelektrolyten auf Aminocyclopropenium-Basis. 

Vor kurzem gelang einem internationalen Team von der Universität Stuttgart, der Columbia University in New York, der Cornell University in Ittaca und der Colorado State University in Fort Collins die Synthese und Charakterisierung von flüssigkristallinen Aminocyclopropenium-Salzen. Diese Drachenförmigen Ionischen Flüssigkristalle besitzen eine kationische Kopfgruppe und hydrophobe Seitenketten. Durch Nanosegregation der nicht-mischbaren Molekülteile unterschiedlicher Polarität organisieren sich diese Aminocyclopropenium-Salze in schichten- oder röhren-artigen Strukturen, sog. Mesophasen. Diese Mesophasen lassen sich durch optische Polarisationsmikroskopie, differentielle Kalorimetrie und Röntgenbeugung thermisch und strukturell gut charakterisieren und können als Modelle für Nanostrukturierung in den eingangs erwähnten Polyelektrolyten dienen. Über die Ergebnisse berichten die Forscher in einem VIP Forschungsartikel im Journal Angewandte Chemie International Edition (doi.org/10.1002/anie.202000824).

Angew. Chem. int. Ed.
DOI: 10.1002/anie.202000824

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Sabine Laschat
Institut für Organische Chemie
Universität Stuttgart
Jeffrey S. Bandar, Colorado State University, Fort Collins/CO, U.S.A.
Tristan H. Lambert, Cornell University, Ittaca/NY, U.S.A.,
Columbia University, New York/NY, U.S.A.

von Dr. Sebastian Sobottka, Maite Nößler, Dr. Andrew L. Ostericher,
Dr. Gunter Hermann, Noah Z. Subat, Julia Beerhues,
Dr. Margarethe Behr‐van der Meer, Dr. Lisa Suntrup, Dr. Uta Albold,
Dr. Stephan Hohloch,Dr. Jean Christophe Tremblay, Prof. Dr. Biprajit Sarkar

Chem. Eur. J. 2020, 26, 1314
DOI: 10.1002/chem.201903700

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Prof. Biprajit Sarkar
Institut für Anorganische Chemie
Universität Stuttgart

Achtung: Sitzungen des Habilitationsausschusses und
des Großen Promotionsausschusses finden nur bei Bedarf statt.

9. September 2020, 15.00 Uhr Kleiner Promotionsausschuss

14. Oktober 2020 Habilitationsausschuss, Großer Fakultätsrat,
Großer Promotionsausschuss, Kleiner Promotionsausschuss

11. November 2020 Habilitationsausschuss, Großer Fakultätsrat,
Großer Promotionsausschuss, Kleiner Promotionsausschuss

27. November 2020 Abschlussfeier der Fakultät Chemie mit Urkundenübergabe an die Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen. Diese Veranstaltung entfällt pandemiebedingt. Wir hoffen, die Absolventinnen und Absolventen nächstes Jahr bei der Abschlussfeier begrüßen zu können.

16. Dezember 2020 Habilitationsausschuss, Großer Fakultätsrat,
Großer Promotionsausschuss, Kleiner Promotionsausschuss

27. Januar 2021 Habilitationsausschuss, Großer Fakultätsrat,
Großer Promotionsausschuss, Kleiner Promotionsausschuss

Zurzeit sind keine Professuren ausgeschrieben.

Die Fakultät Chemie verfügt über eine Glasbläserwerkstatt und eine mechanische Werkstatt.

Um die Belange der Werkstätten kümmert sich unsere Werkstattkommission. Der Leiter der Kommission ist Prof. Elias Klemm (Institut für Technische Chemie). Weitere Mitglieder sind: Dr. Herbert Dilger (IPC),
Dr. Klaus Hübler (IAC), Dr. Michael Karnahl (IOC) und Dipl.-Ing. Ines Lauerwald (ITC).

Bitte beachten Sie: Unsere Werkstätten sind nur für universitätsinterne Aufträge zuständig.

Auftragsformulare für die Werkstätten finden Sie hier (*.docx) und hier (*.pdf) (nur für den internen Gebrauch).

 

Dekanatsbüro

Dieses Bild zeigt  Isabella Waldner
Dr.

Isabella Waldner

Fakultätsmanagerin

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